Geophilus :: Messsystem

Das Geophilus Messsystem

Erzeugung hoch aufgelöster dreidimensionaler Bodenkarten
Der Geophilus ermittelt den scheinbaren elektrischen Widerstand des Bodens in fünf Schichten bis 150 cm Tiefe.

Der Ortssensor (dGPS) ermöglicht die Georeferenzierung der Messwerte und hat eine relative Genauigkeit von 10 cm.

Der Gammasensor dient einer ersten flächenhaften Unterteilung
z.B. einer Ackerfläche.
Mit ihm können im Oberboden Substrate mit verschiedener Entstehungsgeschichte (z.B. Löß, Geschiebe, Torf)
differenziert und Unterschiede im Tongehalt festgestellt werden.
Daraus entsteht die Teilflächenkarte

Mit dem elektrischen Widerstandssensor werden die oberen
1.3 - 1.5 Profilmeter des Bodens untersucht. Er unterteilt das Bodenprofil in Schichten gleicher elektrischer Eigenschaften.
Aus diese Daten werden die Bodenprofilkarte und die Bodenartenkarte generiert.

Der Widerstand, gemessen mit Hilfe mehrerer scheibenförmiger Elektroden, wird vorrangig von folgenden Faktoren beeinflusst:

  • Korngröße
  • Wassergehalt
  • Verdichtungsgrad

In Kombination mit zusätzlichen Sensoren (z. B. Gamma Sonde) und geeigneten mathematische Korrekturverfahren werden in erster Linie Unterschiede in der Korngrößenzusammensetzung der Böden abgebildet. Diese ist sehr stark mit der Wasser- und Nährstoffspeicherfähigkeit des Bodens und damit eng mit der Ertragsfähigkeit verbunden.

Das Messsystem wird unterteilt in das eigentliche elektronische Messgerät und ein rollendes Elektrodensystem bestehend aus sechs Segmenten mit zwölf paarweise angeordneten Elektroden, die mit gleichmäßiger Geschwindigkeit (ca. 10 km/ha) von einem Jeep über die Fläche gezogen werden.
Bei einem Regelspurabstand von 18 m werden so etwa 100 ha pro Tag kartiert.

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